Hilfe für RE10? Zu Tode kalkuliert!

20.02.2025

VWG kritisiert Gutachten zum Schienennetz

Hilfe für RE10? Zu Tode kalkuliert!

VWG kritisiert Gutachten zum Schienennetz
Kreis Kleve, 20.02.2025 - Die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) schlagen Alarm: Ein Gutachten des Kreistags zur Verbesserung des Bahnnetzes hat die möglichen Vorteile eines zweiten Gleises zwischen Kleve und Geldern als unzureichend bewertet. Martin Fingerhut von den VWG kritisiert die Untersuchungsergebnisse scharf: "Die zugrunde gelegten Berechnungen erfassen lediglich, welche Vorteile zwischen Kleve und Geldern entstehen. Das ist zu kurz gedacht. In Wahrheit käme es auf der gesamten Strecke bis Düsseldorf zu einem positiven Effekt."

Derzeit müssen die vier Züge bis Geldern mit nur einem Gleis auskommen. In den Bahnhöfen mit zwei Gleisen können sich Züge begegnen, aber ansonsten müssen sie aufeinander warten. Dies führt zu erheblichen Verspätungen und beeinträchtigt die gesamte Strecke. "Jeder Zug nach Düsseldorf muss in einem Bahnhof auf den entgegenkommenden Zug warten. Kommt der eine mit Verspätung, kann auch der andere nur verspätet weiterfahren. Gäbe es zwei Gleise, würde eine Verspätung nicht mehr von Zug zu Zug weitergegeben. Im Gegenteil. Es könnte zwischen den Stationen eine Verspätung sogar wieder aufgeholt werden.", erklärt die VWG.

Die VWG fordert deshalb, dass der Aspekt der Verbesserung der gesamten Strecke in die Untersuchung einbezogen wird. Trotz der technischen Probleme könnte der RE10 zuverlässiger fahren und somit mehr Pendler zwischen Kleve und Düsseldorf zurückgewinnen. Die VWG wird beantragen, dass das Gutachten um diesen wichtigen Punkt ergänzt wird.


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